Argentinischer Wein
Weine aus der neuen Welt Argentinien blickt auf eine längere Weinbautradition zurück als viele denken. Bereits im 16. Jahrhundert kamen die ersten Weinreben mit den spanischen Eroberern ins Land. In den20er Jahren des 19. Jahrhunderts kam der erste Aufschwung des Weinanbaus mit den vielen Einwanderern. Es wurden hauptsächlich französische Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah eingeführt. Bei der nächsten Einwanderungswelle etwa ein Jahrhundert später brachten Winzer weitere Reben sowie entsprechende Erfahrung mit.
Wie in vielen anderen Weinbaugebieten auch, setzte man in den 70er Jahren mehr auf Quantität denn auf Qualität. Daraufhin sank der Umsatz, was glücklicherweise wieder zu besseren Ergebnissen führte. Die Anbaufläche schrumpfte und die Qualität stieg. In Argentinien werden hauptsächlich Rotweine, aber vereinzelt auch Weißweine gekeltert.
In den letzten Jahren nahm in Europa der Verkauf von Überseeweinen stark zu, trotzdem spielt Argentinien - zu Unrecht - nur eine untergeordnete Rolle.
Über 300 Sonnentage verwöhnen die Weinreben in den bekannten Anbaugebieten Mendoza, La Rioja, Salta, San Juan und Neuquen/Rio Negro. Die Anzahl der Rebsorten ist außerordentlich groß: Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot, Sangiovese, Pinot Noir, Nebbiolo, Riesling und Gewürztraminer, um nur einige zu nennen.
Zudem bietet Argentinien Qualitätswein zu sehr günstigen Preisen an. Sie sollten den Wein aus Argentinien einfach mal probieren und sich selbst ein Urteil bilden.
