Weine aus den USA
Die Geschichte des Weinanbaus in den USA lässt sich bis in die Wikingerzeit zurückverfolgen. Damals glaubten die furchtlosen Männer ihr “Vinland” gefunden zu haben. Die Trauben erwiesen sich jedoch als ungenießbar. Auch die europäischen Siedler hatten mit der Pflanzung ihrer Trauben nur wenig Erfolg. Die Reblaus machte die Ernte zunichte. Es mussten noch einige Jahre vergehen, bis man begann, europäische und amerikanische Trauben zu kreuzen. Zu einem fast gänzlichen Niedergang des Weinanbaus in den USA führt die Prohibition, das strenge Alkoholverbot zwischen 1919 und 1933.
Eine ersntzunehmende Weingeschichte begann sich in den USA erst nach dem II. Weltkrieg zu entwickeln. Heute sind die Amerikaner stolz auf ihre Weine. 80% der Produktion wird in Kalifornien erzeugt. Die Tradition begründeten spanische Mönche. Das größte Anbaugebiet Kaliforniens befindet sich nördlich von San Francisco, im Napa Valley. Hier gedeihen Merlot, Cabernet Sauvignon und der für die Region typische Zinfandel.
Ein aufstrebendes Weinanbaugebiet ist auch der Staat Washington. Unter schwierigen Bedingungen werden hier qualitativ hochwertige Weine produziert. Spezialitäten sind Merlot, Syrah und Rieling. Im Bundesstaat New York dominieren mit Pinot Noir oder Chardonnay europäische Rebsorten. Die bedeutendste Anbaufläche liegt im Finger Lake District an der Grenze zu Kanada. Im milden Klima Oregons wird ein anspruchsvoller Pinot Noir gekeltert.
